Chùa Linh Ứng und Hoi An

Die "Jugend" hat sich heute Roller gemietet, um ein bisschen rumzufahren. Wir wollen uns den nahen Tempel Chùa Linh Ứng ansehen, dessen riesige Statue von Quan The Am weithin sichtbar ist.

Die Kinder probieren schon mal die Helme aus.

#

Wir anderen fahren lieber mit dem Taxi, denn mit Kindern auf Rollern fahren, das überlassen wir lieber den Vietnamesen. Auf unserer Fahrt können wir wieder sehen, wie zerrupft der letzte Sturm die Gegend hinterlassen hat.

Auch können wir Fischer bei der Arbeit beobachten.

Dies sind ortsübliche Fischerboote. Mit diesen Nußschalen fahren die Männer hier auf's Meer hinaus.

Ein Tor am Ende einer hohen, steilen Treppe bildet den Eingang des Tempels.

Gesäumt wird das Tor von Drachenstatuen auf beiden Seiten, die sich die Treppe runterschlängeln.

Das Ende der Treppe wird von Löwen bewacht.

Der Tempel ist eine ziemlich große Anlage. Samuel und Anne stürmen tapfer voran.

Viele Hakenkreuze schmücken die Gebäude. Das Kreuz ist im asiatischen Raum das Zeichen für "Sonne".

Das Innere des Tempels ist prächtig geschmückt und sehr farbenfroh.

Bewacht werden die Eingänge von bewaffneten Statuen.

Für jede Lebenssituation gibt es einen Buddha.

Dass Anne an jeder Ecke mit fremden Leuten auf Fotos mitmusste, das waren wir mittlerweile gewohnt. Aber dass auch Nonnen unser Töchterchen mit auf ihren Bildern haben wollten hat uns doch ein bisschen erstaunt.

Jetzt trudelt auch der Rest ein.

Die Größe der Statue ist gigantisch.

Viele Leute posieren vor der Statue im Hintergrund.

Die Bilder werden gleich vor Ort ausgedruckt.

Picknick vor dem kleinen Zen-Garten mit Buddha.

Und zum Schluß noch ein wunderbares Touri-Foto.

Den Abend verbringen wir in Hoi An, einer alten Handelsstadt, deren Stil eine Mischung aus chinesischer und japanischer Kultur ist. Die Stadt ist mittlerweile sehr auf Touristen ausgelegt, wir haben sehr viele Australier und US-Amerikaner gesehen.

Die Straßen sind schön beleuchtet und es gibt sehr viele Geschäfte.

Diese alte Brücke wird wunderbar beleuchtet.

Gegessen habe wir wieder in einem Straßenrestaurant.

Das hier war die zugehörige Küche.

Rita lässt mit Anne eine Wunschlaterne schwimmen.

Später shoppen wir noch ein bisschen.

Lars hat hier einen Schneiderladen gefunden, in dem er zwei Anzüge und ein Hemd bestellt. Wir hoffen, dass die Ware in Hanoi bei Linhs Eltern ankommt, denn wir haben den Preis schon bezahlen müssen. Vielleicht hätten wir auch eine Wunschlaterne zu Wasser lassen sollen...

  24.10.13 21:18:57, von Chrissi   , 413 Wörter, Kategorien: Lars, Christiane, Anne, Besuch, Ausflug, Samuel ,

Bootsausflug

Für heute ist ein Badeausflug auf eine Insel namens Cu lao cham geplant. Also machen wir uns mit dem Großraumtaxi auf den Weg.

Einen Zwischenstop müssen wir bei einem Steinmetzbetrieb machen. Wir bewundern die Arbeiten, kaufen aber nicht wirklich was. Unser Fahrer ist enttäuscht. Da er Linh für unsere Reiseführerin hält, erklärt er ihr, dass er Geld dafür bekommt, Touristen zu den Betrieben zu fahren und sie sicher auch ihren Anteil bekommen hätte...

Weiter geht's zum Anleger. Dort steigen wir in ein Sportboot um. Wir rechnen mit einer gemütlichen Fahrt, sieht ja auch alles sehr entspannt aus.

Ich sitze ganz vorne, was mir anfangs auch echt noch gut gefällt. Immerhin habe ich gute Sicht nach allen Seiten.

Doch als wir auf's Meer rausfahren drückt der Fahrer auf's Gas und das Boot springt mehr über die Wellen als dass es fährt. Keiner hat mich vorgewarnt also klammer ich mich an den Stangen fest und kann die Fahrt nicht mehr so wirklich genießen. Aber mit der Zeit finde ich heraus, dass ich mit den Wellen mitgehen muss, fast wie beim Reiten. Langsam wird die Fahrt auch für mich zum Vergnügen. Am Ende ist es richtig cool und ich finde es fast schade, dass wir schon ankommen.

Zuerst machen wir ein bisschen Sightseeing. Dieser kleine Tempel ist verflucht, kein Mönch darf ihn betreten. Ein altes Ehepaar kümmert sich um die Erhaltung der Anlage. Auch gibt es dort einen Heiltrank, der zwar fürchterlich schmeckt, aber total gesund sein soll. Man kann ihn nicht kaufen und nur dort trinken.

Nach dem kleinen Rundgang steigen wir wieder in unser Boot.

Was uns nun erwartet ist ein wunderschöner Sandstrand mit Palmen. Ein Traum!! Das Wasser ist so warm, dass ich mit Samuel fast zwei Stunden im Wasser verbracht habe, ohne dass uns zu kalt geworden ist. Wahnsinn!

Nach dem Mittagessen spielen wir noch ein bisschen am Strand.

Dann müssen wir leider schon zurückfahren, weil wohl nachmittags die Strömung so ungünstig wird, dass man kaum noch von der Insel wegkommt.

Abends sind wir dann, wie am Vortag, Milkshake trinken gegangen. Doch heute gibt es eine überraschende Überraschung: Ein Geburtstagskuchen für mich, denn heute ist mein Geburtstag! Karoline und Anne tragen einen mit Blumen und Kerzen geschmückten Kuchen rein. Es kann sein, dass ich das ein oder andere Tränchen verdrückt habe vor Rührung...

So einen hübschen Kuchen hatte ich noch nie!

Er ist fast zu schade, ihn zu zerschneiden. Und sehr kalorienreich war er wohl auch. Lecker, aber süüüüüüß!

Zum Abendessen habe ich mir einen Fisch ausgesucht.

Ein wunderbarer Tag geht zu Ende. Es war einer der tollsten Geburtstage, die ich hatte. Meine ganze Familie war da, ich hatte endlich auch mal im Sommer Geburtstag und der Ausflug setzt dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. Besser geht es sicher kaum noch! Danke!!!! :D

  23.10.13 13:52:30, von Chrissi   , 495 Wörter, Kategorien: Lars, Christiane, Anne, Besuch, Ausflug, Samuel ,

Badetag

Weil die Kinder ziemlich durch den Wind sind haben wir beschlossen, den heutigen Tag im Hotel zu bleiben. Der Rest der "Reisegruppe" macht heute einen Ausflug in die Berge, wir wollen an den Strand gehen.

Aber erstmal müssen wir das Frühstück bewältigen. Das Hotelpersonal kennt sich offensichtlich mit Europäern überhaupt nicht aus, so gibt es ein Frühstücksbuffet mit ein paar Scheiben ungetoastetem Toastbrot, einem Klecks Margarine (anfangs gab es wohl nur Majonäse...), Erdbeermarmelade, die eher ein sehr zäher Sirup mit kandierten Erdbeerchen ist, einem Rest lauwarmem Kaffee in einer kleinen Blechkanne, Kondensmilch, Spiegeleiern, künstlichem Orangensaft, scharfer Sauce und Papaya. Ist etwas aufzufüllen, schlurft irgendwann der Kellner rein, holt den Topf, schlurft wieder raus. Eine Weile später schlurft er dann wieder rein und stellt etwas neues auf den Tisch, um dann wieder rauszuschlurfen. Er ist sehr höflich und auch offensichtlich sehr bemüht, so dass wir auch nicht klagen.

Unsere Reisegruppe ist mittlerweile in den Bergen angekommen.

Dort ist es offensichtlich sehr feucht von oben...

Wir machen uns fertig, um den Vormittag am Strand zu verbringen. Doch als wir aus dem Hotel kommen, regnet es wieder. Also gehen wir zurück, ziehen direkt unsere Badesachen an und gehen so an den Strand. Naß werden wir ja so oder so. Und warm genug ist es allemal. Wir verbringen einen schönen Tag am Strand, Anne tobt im Wasser, Samuel spielt lieber im Sand, weil ihm die Wellen unheimlich sind.

Mittags bewältigen wir sogar alleine unser Essen, ohne Reiseführerin Linh, die übersetzen könnte. Wir können uns unser Essen sogar selbst aussuchen.

Wir bekommen das, was wir bestellt haben, und das Restaurant ist direkt neben unserem Hotel. Super. Allerdings werden wir, aus welchem Grund auch immer, die ganze Zeit von Personal und Gästen angestarrt. Naja, dass wir uns fühlen wie die Tiere im Zoo ist ja nichts Neues mehr.

Die dann folgende Mittagspause ist dringend nötig.

Nachmittags sind wir dann wieder an den Strand gegangen, bis der Rest der Truppe dann auch wieder da war.

Weil Anne sich mittlerweile fast weigerte, stilles Wasser zu trinken, sind wir abends vor dem Essen Milkshake trinken gegangen. Gegessen haben wir dann in demselben Restaurant wie mittags. Es war wieder sehr gut. Weil wir immer Probleme hatten, uns selbst was von der Speisekarte auszusuchen sind wir dazu übergegangen, dass Linh ein paar Gerichte bestellt, von denen wir uns alle dann bedienen können. So geht es wesentlich schneller und ist viel unkomplizerter für uns. Und schmecken tut es allemal.

  22.10.13 13:22:41, von Chrissi   , 432 Wörter, Kategorien: Lars, Christiane, Anne, Besuch, Ausflug, Samuel ,

Badeurlaub!

Damit Linhs Eltern ungestört die Einladungen rumtragen können hat Long, Linhs Bruder, einen Badeurlaub in Da Nang, einem bekannten Badeort, für uns organisiert. Leider hatte es in der Woche vorher einen Sturm gegeben, daher würde es nicht hundertprozentiges Postkartenflair geben.

Wir haben uns in Hanoi also wieder in ein Großraumtaxi geklemmt und sind zum Flughafen gefahren.

Am Flughafen haben wir die Wartezeit mit Rumstehen...

... und Rumsitzen verbracht.

Wir fliegen mit einer Billigfluglinie. Aber sind das wirklich unsere Tickts???

In Da Nang angekommen beziehen wir erstmal unser Hotel.

Da es Nebensaison ist, wird überall am Hotel gebaut, und die Schäden vom Sturm werden beseitigt.

Die Sicherheit auf der Baustelle würde allerdings jedem SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitskoordinator; so einer muss auf jeder größeren Baustelle in Deutschland eingesetzt werden) dicke Tränen in die Augen treiben.
Hier ist zum Beispiel der Schweißer mit Sicherheits-FlipFlops und Schutzsonnenbrille.

Wie da das Fenster später halten soll weiss ich nicht wirklich...

Und hier arbeitet der Gerüstbauer mit Sicherheits-FlipFlops und Schutzhelm, die Arbeitsmaterialien entsprechen ebenfalls neuestem Standart...

Aber wir sind ja nicht hier, um anderen bei der Arbeit zuzusehen.

Im Hotel sind wir so ziemlich die einzigen Gäste. Die Zimmer sind in Ordnung, aber offensichtlich kennt sich das Personal nicht mit Europäern aus. Aber das Hotel liegt direkt am Strand, wir müssen nur über eine Straße gehen.

Leider sieht es nicht wirklich nach Badewetter aus. Es regnet ab und an, aber es ist warm. Und so testen wir erstmal die Wassertemperatur.

Samuel sind die Wellen nicht ganz geheuer. Aber bei Karoline fühlt er sich halbwegs sicher.

Abends sind wir im Zentrum Essen gegangen. So sind wir auf dem Rückweg in den Genuss der beleuchteten Brücken von Da Nang gekommen.

Die Drachenbrücke ist sicherlich die spektakulärste der Brücken.

Aber auch andere Brücken sind schön bunt angestrahlt.

  21.10.13 12:34:49, von Chrissi   , 320 Wörter, Kategorien: Lars, Christiane, Anne, Besuch, Ausflug, Samuel ,

Touristenprogramm

Da der Tag noch jung ist gehen wir ein bisschen durch die Stadt und steuern die Einsäulenpagode in der Nähe vom Mausoleum an.

Davor stehen einige Menschen und beten. Papa meinte, dass das vor 2 Jahren, als er zum ersten Mal da gewesen ist, noch nicht üblich war.

Der Geisterbaum der Tempelanlage.

Hier liegen zwei berühmte Mönche begraben.

Abends sind wir dann in ein Straßenrestaurant "eingekehrt". Wir sitzen also direkt an einer Kreuzung auf kleinen Kinderplastikstühlchen an Palstiktischchen und essen ein hervorragendes Abendessen. Nur die Stäbchen muss man vor der Benutzung unbedingt abwischen.

Es sieht auf den Bildern übrigens nur aus wie finsterste Nacht, die Bilder wurden so gegen 19 Uhr Ortszeit gemacht. Da Vietnam in tropischen Breitengraden liegt, wird es abends schon früh und sehr schnell dunkel. Ab 5 Uhr kommt die Dämmerung, danach ist es stockdunkel.

Auf dem Heimweg haben wir die verschiedenen Geschäfte und Straßenrestaurants bewundert. Vor allem die Geschäfte treten gehäuft auf, meist mehrere mit demselben Angebot nebeneinander. Bei den Restaurants ist, wie in Europa auch, ein voller Gastraum ein gutes Zeichen.

Hier kann man sich sein Essen aussuchen...

Für Särge gibt es offensichtlich auch einen Markt.

Licht, Leuchten, Lampen, Lichterketten. Alles was hell ist oder/und blinkt findet man hier.

Das Ho Chi Minh - Mausoleum wird nachts wunderbar gruselig beleuchtet.

Der Platz gehört abends den Familien mit Kindern. Dies ist einer der wenigen Orte in der Stadt, auf dem kein Verkehr stattfindet. So können die Kinder hier spielen, ohne dass sie Angst haben müssen, von einem Auto oder Roller überfahren zu werden.

So gegen viertel vor 9 werden die Besucher von den Wachen weggeschickt.

Alle stehen nun am Rand und warten auf das allabendliche Ritual.

Zum Klang von Marschmusik aus den Lautsprechern marschiert ein Trupp Wachen in weißen Uniformen ein.

Nun wird die Fahne eingeholt.

Die Fahne wird nach einem uns nicht schlüssigen Muster zusammengeknüllt.

Dann marschieren die Wachen wieder vom Platz und das Spektakel ist vorbei.

Morgens früh um sechs Uhr wird übrigens bei lauter Marschmusik die Fahne wieder gehisst. Morgens dient der Platz als Sportplatz für Senioren, die dort ihre Frühgymnastik abhalten. Man kann aber den ganzen Tag über dort Leute finden, die sich auf die eine oder andere Art fit halten wollen, mal mit Turnübungen, manche joggen, andere laufen rückwärts, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

  20.10.13 21:02:30, von Chrissi   , 409 Wörter, Kategorien: Lars, Christiane, Anne, Besuch, Ausflug, Samuel ,

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 52 >>